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15.04.2017 | Michael Fiedler

Das älteste Gebäude von Köln-Weiden

Innenansicht Stephanus-Kapelle Fastenzeit 2017
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DAS ÄLTESTE GEBÄUDE VON KÖLN-WEIDEN

 Im Jahr 1407 kaufte Herr Tilmann von Smalenberg den Verkenshof, später Engelshof, in Üsdorf mit einer Kapelle im Obstgarten. (Üsdorf ist heute ein Teil von Köln-Weiden). Fünf Jahre später vermachte er Hof und Kapelle dem Kölner Stift 'Maria ad Gradus'. Seelsorgerisch wurde die Kapelle, die auch Gertrudis Kapelle genannt wurde, von den Loevenicher Pfarrern betreut.

Gegen Ende des 16. Jh. wurde das kleine Gotteshaus im Truchsässischen Krieg durch Brand zerstört, doch 1629 wieder errichtet. Diese Jahreszahl ist auf einem Stein über dem Eingang der Kapelle gesichert. Noch einmal wird St. Stephanus zerstört, diesmal von franz. Soldaten 1799. Der damalige Pächter baut die Kapelle jedoch wieder auf.

1807 erlaubt der Bischof von Aachen, dass in der Hauskapelle des Engelshofes ein- oder zweimal pro Woche die hl. Messe gelesen werden kann.

Im ersten Weltkrieg, so heisst es, versammelten sich dort Üsdorfer Bürger und Bürgerinnen, um für ihre Verwandten in den Kriegsgebieten zu beten.

1915 bittet Herr von Carstanjen, seinerzeit Eigentümer des Engelshofes, den Erzbischof von Köln, die Kapelle wieder weihen zu lassen. Oberpfarrer Seithuemer aus Loevenich erhält dazu die Genehmigung.

Nach dem Abriss des Engelshofes in 1971 erhielt die Pfarrgemeinde St. Marien, Köln-Weiden, die unter Denkmalschutz stehende Kapelle von dem damaligen Bauunternehmer als Geschenk. Da kein Geld für die Renovierung zur Verfügung stand, verfiel das Gebäude. Zunächst wurde es provisorisch, in späteren Jahren dann mit Hilfe des Generalvikariats instand gesetzt.

2000 wurde der 'Pfarrverein zur Förderung der Üsdorfer Kapelle' ins Leben gerufen, um für die Inneneinrichtung und Unterhaltung der Anlage zu sorgen.

 

Am 26. Dezember 2003, dem Namenstag des Hl. Stephanus, wurde die Kapelle von Herrn Dechant Rainer Fischer wieder benediziert. Im Jahr 2005 wurden dann Buntglasfenster in die gotischen Fenster (K. Dey) eingesetzt, ein Holzrelief des Namenspatrons (J. Grosshaus) angeschafft und die erhaltene barocke Eingangstür wieder eingebaut.

Seither hatte das Gotteshaus viele Besucher. Es kam eine Delegation aus Beit Jala, Israel, unserer Patengemeinde. Zum XX. Weltjugendtag gab es eine Teestation mit sehr vielen Besuchern. Mehrere 80 jährige Geburtstage wurden gefeiert, ebenfalls 25. und 50. Hochzeitstage. Auch Kardinal Meisner las eine Messe und schenkte ein Mariengemälde.

Viele Andachten und Konzerte fanden statt. Es wurde ein lebendiger Ort des Betens und des Zuhörens.

Und damit das so bleibt, laden wir Sie gerne ein, mal vorbei zu kommen (Freiburger-/Potsdamer Str.) Jeden ersten Freitag im Monat findet um 18:00 Uhr eine ökumenische Andacht statt.

Der Besuch lohnt sich. Wenn Sie 'nur so' vorbeikommen möchten, rufen Sie gerne an, ich schließe auf. (Michael Fiedler, 02234-76891).

 

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